• Der CS Euroreal (WKN 980500) wird unabhängig von seiner Wiedereröffnung am 21. Mai weiterhin nach Orderlage gehandelt.

Fragen & Antworten zum Fondshandel an der Börse Hamburg

Was bedeutet Fondshandel an der Börse Hamburg?

Über welche Banken bzw. Sparkassen kann ich meine Fondsorder ausführen lassen?

Muss ich bei der Börse Hamburg ein Konto oder Depot eröffnen?

Dürfen Fonds an der Börse Hamburg gehandelt werden?

Wann findet der Handel statt?

Wie erfolgt der Kauf/Verkauf von Fondsanteilen ohne Ausgabeaufschlag?

Welche Kosten kommen beim Kauf/Verkauf eines Fonds über die Börse Hamburg auf mich zu?

Gibt es weitere Vorteile beim Kauf der Fondsanteile über die Börse?

Werden die über die Börse Hamburg gekauften Anteile bezüglich der Ausschüttung anders behandelt als direkt bei der Fondsgesellschaft erworbene?

Können über die Börse Hamburg gekaufte Anteile später auch an die Kapitalgesellschaft zurückgegeben werden?

Was ist der Rückkaufswert?

Wie errechnet sich an der Börse Hamburg der Preis für Fonds?

Wie errechnet man den Spread?

Wie erfolgt das Settlement?

 

Für Sie zum Download:

Factsheet "Fondshandel an der Börse Hamburg"

 

Was bedeutet Fondshandel an der Börse Hamburg?

Im August 2002 startete die Börse Hamburg als erste deutsche Börse mit dem börslichen Handel von Investmentfonds bzw. aktiv gemanagten Fonds. Seither können Anleger diese Fonds ebenso leicht kaufen bzw. verkaufen wie beispielsweise Aktien. Dabei fallen die sonst üblichen Ausgabeaufschläge nicht an.

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Über welche Banken bzw. Sparkassen kann ich meine Fondsorder ausführen lassen?

Grundsätzlich kann jede Bank oder Sparkasse, die beispielsweise eine Aktienorder über die Börse Hamburg leiten kann, ohne Probleme auch eine Fondsorder über die Börse Hamburg leiten. Die Bank oder Sparkasse benötigt dazu keinerlei zusätzliche Hard- oder Software.

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Muss ich bei der Börse Hamburg ein Konto oder Depot eröffnen?

Nein, das ist weder notwendig noch möglich. Sie bleiben Kunde Ihrer Bank oder Sparkasse.

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Dürfen Fonds an der Börse Hamburg gehandelt werden?

Ja, da es sich bei den Fonds um "normale" Wertpapiere mit einer WKN bzw. ISIN und einer Vertriebsgenehmigung handelt. Diese Papiere können auf Antrag eines Handelsteilnehmers an der Börse Hamburg in den Freiverkehr eingeführt werden. 

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Wann findet der Handel statt?

Der Handel findet an der Börse Hamburg während der gesamten Börsenzeit wochentags von 8.00 bis 20.00 Uhr statt.

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Wie erfolgt der Kauf/Verkauf von Fondsanteilen ohne Ausgabeaufschlag?

Ihre Fonds-Order geben Sie in gewohnter Weise über Ihre bisherige Hausbank auf. Sie brauchen weder Ihre Bank oder Sparkasse zu wechseln, noch benötigen Sie ein zusätzliches Konto bzw. Depot. Sie können unser Angebot unabhängig davon nutzen, ob Sie Kunde einer Filial- oder einer Online-Bank sind. Exakt auf dem selben Weg, wie Sie bisher Aktien oder Rentenwerte geordert haben, ordern Sie auch Fondsanteile. Als Börsenplatz müssen Sie lediglich "Börse Hamburg" angeben bzw. bei Online-Banken in dem Feld Börsenplatz "Hamburg" auswählen.

Durch die Auswahl des Börsenplatzes "Hamburg" in Verbindung mit der Wertpapierkennnummer des Fonds gelangt Ihre Order direkt zu dem Skontroführer (Makler), der an der Börse Hamburg diesen Fonds betreut.

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Welche Kosten kommen beim Kauf/Verkauf eines Fonds über die Börse Hamburg auf mich zu?

Zu dem Fondspreis kommt die Skontroführercourtage in Höhe von 0,08 Prozent und die individuellen Gebühren Ihrer Hausbank hinzu.

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Gibt es weitere Vorteile beim Kauf der Fondsanteile über die Börse?

Ja. Der Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen ist zu jedem Zeitpunkt während der üblichen Börsenzeit möglich. Bei der Ordererteilung können Sie ebenso ein Limit wie die Gültigkeitsdauer Ihrer Order vorgeben. In diesem Fall kann es allerdings zu Teilausführungen kommen. Über die Börse Hamburg georderte Fonds werden Ihrem normalen Wertpapierdepot gutgeschrieben. Damit entfällt die Aufteilung des Steuerfreibetrages auf verschiedene Fondsgesellschaften. Zudem erhalten Sie einheitliche Abrechnungen und Depotauszüge.

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Werden die über die Börse Hamburg gekauften Anteile bezüglich der Ausschüttung anders behandelt als direkt bei der Fondsgesellschaft erworbene?

Nein. Die Ausschüttung erfolgt in exakt gleicher Höhe.

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Können über die Börse Hamburg gekaufte Anteile später auch an die Kapitalgesellschaft zurückgegeben werden?

Ja. Bei Fonds handelt es sich um Anteile, gegenüber denen die Kapitalanlagegesellschaft eine Rücknahmeverpflichtung hat. Die Fondsanteile können also später entweder über die Börse Hamburg verkauft oder über eine Bank an die Fondsgesellschaft zurückgeben werden. Umgekehrt können direkt bei einer Fondsgesellschaft erworbene Anteile selbstverständlich auch über die "Börse Hamburg" verkauft werden.

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Was ist der Rückkaufswert?

Der sogenannte "Rückkaufswert" wird auch als "Nettoinventarwert" bzw. im Englischen als "Net Asset Value (NAV)" bezeichnet. Der Rückkaufswert ist der Betrag, den der Anleger bei Rückgabe an die Fondsgesellschaft erhalten würde. Auf Basis der im Fonds befindlichen Einzelpositionen wird das Fondsvermögen errechnet und durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile dividiert.

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Wie errechnet sich an der Börse Hamburg der Preis für Fonds?

Die Preisbildung bei einem Fonds ist nicht nur eine Sache von Angebot und Nachfrage; der Preis orientiert sich stark an dem Rückkaufswert. Die Fondsgesellschaft veröffentlicht diesen Wert zwar nur einmal am Tag, dennoch ist der Wert keinesfalls statisch. Bis zur Feststellung des nächsten Rückkaufswertes durch die Fondsgesellschaft, ändern sich die Preise für die im Fonds befindlichen Werte fortlaufend. Damit ändert sich theoretisch auch ständig der Rückkaufswert.

An der Börse Hamburg wird die aktuelle Marktsituation laufend berücksichtigt.

Die Preisberechnung erfolgt grundsätzlich auf der Basis des zuletzt durch die Fondsgesellschaft ermittelten Rückkaufswertes (NAV = Net Asset Value). Auf diesen Betrag wird der Spread gerechnet. Für jeden Fonds kennt der Makler zudem die sogenannte Benchmark, also die Bezugsgröße (z.B. der DAX). Auf Grund der historischen Korrelation (Wechselbeziehung) von Fonds und Benchmark kann ermittelt werden, wie sich der Preis von Fonds "A" verändert, wenn der DAX um X % schwankt. Beispiel: Fonds "A" hat eine Korrelation von 90 % zum DAX. DAX heute: 2.950 Punkte, Rücknahmepreis Fonds "A" heute: 50 .. Am folgenden Tag erreicht der DAX kurze Zeit nach Eröffnung einen Stand von 3.000 Punkten (+ 1,69 %). Der Fonds "A" hat daraufhin einen rechnerischen Rücknahmepreis von 50,76 . (90 % von 1,69% = +1,52 % auf 50 .).

Dieser rechnerische Rücknahmepreis ist für diesen Moment Ausgangsbasis für den Maximalspread.

Setzten wir beispielsweise (in der Praxis sind die Spreads oft geringer) den Maximalspread an (z. Zt. 1,5% - Stand: 01.01.2007), so würde der Makler einen Preis von 50,76 (Geld-Kurs) zu 51,52 (Brief-Kurs) stellen. Zum Brief-Kurs können Sie kaufen; zum Geld-Kurs verkaufen. Für den Fall, dass zwischen diesen Eckpunkten weitere Kundenorders mit Limiten lägen, würden selbstverständlich engere Spreads gestellt werden.??Beispiel: Angenommen, es würde zur Börsen-Eröffnung eine Kauf-Order über Stück 500 bei 51,25 . vorliegen. Der Makler würde diesen Preis als ersten Kurs festlegen und die Taxe daraufhin auf 51,25 zu 51,78 stellen.

Für die Preisbekanntgabe an der Börse Hamburg ist also grundsätzlich die Berechnung von Fondsrücknahmepreis im Vergleich zur Benchmark maßgeblich.

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Wie errechnet man den Spread?

Die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs(Spread) wird grundsätzlich als prozentualer Aufschlag auf den jeweils aktuell errechneten Rückkaufswert ( Net Asset Value - NAV ) ermittelt.

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Wie erfolgt das Settlement?

Geschäfte, die über die Börse Hamburg gehandelt werden, werden durch die normalen in Deutschland üblichen Börsensysteme gesettled (abgewickelt). Dabei erstellt der Makler eine sogenannte (elektronische) Schlussnote für die Käufer- und die Verkäuferbank.

Clearstream übernimmt als Abwicklungsbank die Geld- und Stückeverrechnung in die Clearstreamkonten der verschiedenen Handelsteilnehmer. Möglicherweise notwendige Lagerstellenumbuchungen werden von den jeweiligen Banken selber veranlasst.

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